Alltagsanarchie

Dear diary

Keiner kommt hier lebend raus!“ Diese Warnung habe ich Ende der Neunziger auf die erste Seite meines Tagebuchs geschrieben, nur für den Fall, dass das kleine Vorhängeschloss eines Tages versagen und irgendjemand in die Versuchung kommen sollte, es zu lesen.

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Der Drang alles aufzuschreiben ist geblieben, bloß das Abschließen kleiner Bücher ist überflüssig geworden. Denn zwischenzeitlich ist es in Mode gekommen, seine intimsten Gedanken mit der ganzen Welt zu teilen. Nennt man Bloggen und alle machen mit. Je mehr Leute das digitale Tagebuch lesen desto besser. Entschuldigung, meinem dreizehnjährigen Ich ist kurz schlecht geworden. Ich werde mich wohl noch an den Gedanken gewöhnen müssen, dass hier auch Lehrer, Jungs und Eltern mitlesen können. Aber was soll’s? Hier findet ihr Geschichten aus den Metropolen, in denen ich mich bewege und aus der Kleinstadt, in der ich mich zuhause fühle. Liebeserklärungen an die Menschen, die die Hauptrollen in meinem Leben spielen und alles was mir sonst noch so am Herzen liegt. In diesem Sinne: Viel Spaß in meinem Kopf!

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23. Februar 2018 // 4 Kommentare

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19. Januar 2018 // 0 Kommentare

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Heute vor einem Monat bin ich zum Arzt gegangen, weil ich glaubte, mir eine Erkältung eingefangen zu haben. Was ich nicht wusste – und er leider auch nicht – zu dem Zeitpunkt litt ich dank Pille [...]

Zwei Punker wollten Hochzeit machen

26. August 2017 // 2 Kommentare

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